Die schelmischen Figuren gaben unserer Zunft den Namen. Sie waren „Seeräuber“ genannt, und tragen handgeschnitzte Holzmasken. Unter ihren, aus roten und grünen Stoff hergestelltem Kostüm – dem sogenannten „Häs“ stecken sowohl Männer wie auch Frauen.
Auf dem Rücken tragen sie am Lederriemen befestigte runden Glocken, dass „G´schell“. Während den Umzügen auf der Straße und Veranstaltungen im Saal, treiben die rauen aber herzlichen Gesellen allerlei Schabernack – hauptsächlich an und mit jüngeren weiblichen Zuschauern.
Die Mädchen in den kurzen Schuppenröckchen sind das weibliche Gegenstück zu den „Seeräubern“, die Seenixen. „Bewaffnet“ mit Netzen gehen sie auf Männerfang, und bringen zu den Umzügen ihren eigenen Fisch mit, Horst, welchen sie schwungvoll in die Höhe werfen und im großem Netz wieder auffangen. An den Kappenabenden begeistern sie mit perfekten Tanzeinlagen auf der Bühne.
Gemeinsam lieben sie es zu feiern, musizieren und zu singen, darunter befinden sich selbst, oder auch umgedichtete „Lumpelieder“- so darf ihr eigenes Liederbuch nie auf den Busfahrten oder anderen Veranstaltungen fehlen.






